Autopflege

Wer sein Auto liebt, der …. Nein, der schiebt nicht, der pflegt sein Auto. Ob es ein Neuwagen ist oder ein bereits älteres Modell, eine regelmäßige Autopflege erhöht nicht nur den Wert des Autos, es macht auch sichtlich mehr Spaß in einem Auto zu sitzen, das gepflegt und sauber ist.

Vor allem nach dem Autokauf achtet man noch genau auf die Sauberkeit seines Fahrzeuges, doch nach wenigen Wochen vergeht diese Lust wieder. Doch das sollte nicht sein. Eine stetige Autopflege dient nicht nur der Optik, sondern auch dem Schutz der Karosserie. Denn eine fachgerechte Autoaufbereitung verhindert natürlich Schäden, wie zum Beispiel Rost.

Aber nicht nur das, auch der Lack wird extrem in Anspruch genommen und bei unsachgemäßer und unregelmäßiger Behandlung und Pflege können sogar extreme Lackschäden entstehen. Insekten oder Vogelkot sind so ätzend, dass sie sich in den Lack fressen und unschöne Spuren hinterlassen. Dabei entsteht eben an diesen Stellen Rost.

Der Blütenstaub im Sommer oder das Streusalz auf den Straßen im Winter…

…hinterlassen auf dem Lack eine matte Schicht, die den Glanz des Autos vermindern und somit stumpf machen. Auch die Sicherheit erhöht sich, wenn Du ein gewaschenes Auto fährst. Das ist wirklich so, denn ein Fahrzeug mit einem sauberen und glänzenden Lack wird im Durchschnitt 4 bis 5 Sekunden eher im Straßenverkehr von anderen Teilnehmern wahrgenommen, als verstaubte und verdreckte Autos.

Selbstredend ist eine saubere Windschutzscheibe das A und O eines Fahrzeuges. Wer ist nicht schon mit einer verschmierten Windschutzscheibe gefahren, weil die Scheibenwischer versagt haben oder die Wasserspritzdüse verstopft war. Umwelteinflüsse setzen sich auf den Oberflächen nieder. Eine nicht saubere Scheibe oder ein Spiegel können im Straßenverkehr zu Unfällen führen, die mit wenigen Handgriffen im Vorfeld zu vermeiden wären.

Es gibt also viele Argumente dafür (und mit Sicherheit keine dagegen), dass Du Dein Auto regelmäßig wäscht und pflegst. Ob Du durch die Waschstraße fährst, um Dein Auto außen reinigen zu lassen oder gar Firmen oder Werkstätten, die eine professionelle Innen- und Außenreinigung anbieten ist Dir überlassen. Viele haben natürlich auch nicht die Zeit, die Autoaufbereitung selbst durchzuführen. Dafür gibt es diese Werkstätten, die auch eine komplette Reinigung Deines Fahrzeugs anbieten – innen wie außen.

Wir raten Dir aber in regelmäßigen Abständen Dein Schätzchen selbst zu reinigen. So weißt Du, dass alles sauber und ordentlich gemacht wird. Und Du kannst entscheiden, was an Dein Fahrzeug rankommt. Von der Wäsche außen bis zur Innenraumpflege und der Lackpflege, wenn dann auch noch die Familie mithilft, geht es schnell von der Hand.

Wir geben Dir aber den Hinweis, dass eine Fahrzeugwäsche im heimischen Garten oder Garage an Bedingungen geknüpft ist laut Wasserhaushaltsgesetz (WHG). Chemische Stoffe sollten also für die Autowäsche zu Hause nicht verwendet werden.

Abhilfe schaffen hier Plätze, wo Du Deine Fahrzeugwäsche ohne Probleme selbst erledigen kannst. Das schont nicht nur Deinen Geldbeutel bei einem Verstoß gegen das Gesetz, auch die Abwässer in Deiner Umgebung werden nicht verschmutzt. Wenn Du jedoch ausschließen kannst, dass keine Verschmutzung durch Putz- und Poliermittel vorliegt, ist es aber kein Problem für die Sauberkeit Deines Autos am heimischen Grundstück zu sorgen.


Autopflege

eine regelmäßige Autopflege ist das A und O um den Wert zu erhalten…

 


Welchen Fahrzeugteil solltest Du keinesfalls selbst reinigen?

Motorwäsche selber machenVon einer selbst durchgeführten Motorwäsche ist grundsätzlich abzuraten. Diese sollte ausschließlich von einem Fachmann vorgenommen werden. Schon alleine wegen der Ölreste, welche an fast jedem Motor haften. Werden diese bei einer Motorwäsche in der eigenen Einfahrt in die Kanalisation oder ins Erdreich gespült, kann das zu heftigen Geldstrafen führen.

Solltest Du aber darauf bestehen, Deine Motorwäsche eigenhändig durchzuführen, so mach das bitte an einem Platz, auf dem das auch ausdrücklich erlaubt ist. Dazu zählen beispielsweise auch Selbstwaschanlagen, die mit einem Fettabscheider ausgestattet sind. Wichtig, frag immer erst nach ob die Motorwäsche erlaubt ist um unnötigen Ärger zu vermeiden. Bedenke dabei immer auch die Gefahr eines Schadens, den eine unsachgemäße Motorwäsche an Ihrem Antrieb verursachen kann.

Auch von der eigenhändigen Reinigung des Öl- oder Benzintanks wird dringend abgeraten, diese dürfen definitiv nur von geschultem Fachpersonal gereinigt werden.
Auch von einer selbst durchgeführten Unterbodenwäsche ist im heimischen Garten abzuraten. Das dort festgesetzte Öl und sonstige Materialien, die sich dort festsetzen sind schädlich für das heimische Wassernetz. Viele größere Waschstraßen haben für Selbstreiniger entsprechende Plätze, bei denen Du Dein Fahrzeug selbst ohne Bedenken waschen und reinigen kannst.

Dort gibt es auch Plätze mit Hebebühnen, wo die Unterbodenwäsche bequem selbst zu erledigen ist. Durch die dort vorhandenen Ölabscheider kann am Fahrzeug haftende Öl mit dem Putzwasser zusammen in diese vorgesehenen Behälter fließen. Perfekt, um wirklich alles zu säubern, auch die Stellen, wo man normalerweise nicht so einfach hinkommt. Und das auf eine saubere und umweltfreundliche Weise, denn diese Plätze verfügen über ein Reinigungssystem genau für diese Materialien.

Kommen wir zu den Teilen, welche Du guten Gewissens selbst reinigen darfst!

 

Die Fahrzeugwäsche

Sie ist die gängigste und bekannteste Form der Autoaufbereitung. Sie umfasst alle Reinigungsarbeiten, die Du an der Außenfläche Deines Fahrzeugs durchführen kannst. Tatsächlich steckt aber viel mehr hinter dem Auto waschen. Denn das Auto ist und bleibt unser liebstes Gut. Für keinen anderen Gegenstand in unserem Leben wenden wir so viel Energie und Pflege auf, wie für unser Auto. So wird aus einer schlichten Säuberung eines Gebrauchsgegenstands oft ein Ritual, welches in regelmäßigen Abständen peinlich genau wiederholt wird.

Das beginnt mit der Vorwäsche, bei der die gröbste Verschmutzung vom Fahrzeug mittels Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger abgespritzt wird. Danach erfolgt das Einseifen, bei welchem wohl jeder sein favorisiertes Autowaschmittel hat und bei dem erstaunlich oft nach einem ganz speziellen Muster vorgegangen wird. Viele Besitzer gehen hier regelrecht liebevoll zu Werke, damit auch sicher kein Fleck übersehen und kein Kratzer im Lack verursacht wird.

Dabei spielt es keine wirkliche Rolle wie wertvoll oder wie alt ein Auto ist, in der Regel hängt doch jeder gleichermaßen an seinem Fahrzeug, auch wenn es eine alte Klapperkiste ist. Gerade die sind mit viel Vorsicht zu reinigen.
Nach dem Einseifen wird das Fahrzeug dann wieder mittels klarem Wasser von der Waschlauge befreit. Sollte keine zweite Einseifrunde geplant sein, wird das Auto waschen nun mit dem Trocknen des Fahrzeugs abgeschlossen. Dies erfolgt entweder durch eine einfache Lufttrocknung oder man greift zum Leder um Wasserflecken zu vermeiden.

Die Lack Pflege

Hier kommen wir schon zu einem Bereich, der unbedingt mit großer Sorgfalt durchgeführt werden sollte. Dies gilt sowohl für die Auswahl der Materialien, als auch für die Poliertechnik. Denn schon ein kleiner Fehler kann die ganze Politur verderben und im schlimmsten Fall sogar zu unschönen Schäden im Lack führen. Bei der Wahl der Politur und des Materials spielen eine Menge Faktoren eine Rolle, wie beispielsweise das Alter des Fahrzeugs, die Art und Farbe des Lacks und der gewünschte Effekt. Die Variante der Poliertechnik, also von Hand oder mit der Maschine, liegt allein in der Hand des Fahrzeugbesitzers, doch auch hier wollen Technik und Material wohl bedacht sein.

Der Ablauf des Polierens selbst ist relativ einfach. Zunächst sollte man das Auto waschen und danach gründlich trocknen. Das Trocknen geht schneller, wenn das Wasser mit einem geeigneten Leder abgezogen wird. Im Anschluss wird die Politur gleichmäßig aufgetragen und je nach Produkt direkt oder erst nach dem Eintrocknen herunterpoliert. Die Vorgehensweise unterscheidet sich hier je nach Produkt, daher sollte die Gebrauchsanweisung immer gründlich gelesen werden.

Allerdings gibt es einige Punkte, welche immer beachtet werden sollten. So sollte das Auto beispielsweise niemals in der prallen Sonne poliert werden, die Einwirkung der direkten Sonnenbestrahlung kann das Polierergebnis eher negativ beeinflussen. Auch sollten nie in der Nähe von Sand oder bei starken Wind eine Politur durchgeführt werden. Schon ein einzelnes Sandkorn kann beim Polieren hässliche Kratzer verursachen.

Die Innenraum Pflege

Die Pflege des Innenraums gehört eigentlich zu jeder guten Autoaufbereitung. Nachvollziehbar wenn man bedenkt, wie viel Zeit man durchschnittlich in seinem Fahrzeug verbringt. Daher sollte man beim Auto waschen den Innenraum nie vernachlässigen. Wie intensiv die Autoaufbereitung im Inneren des Fahrzeugs ausfällt bleibt jeden sich überlassen, man muss sich halt wohl fühlen.
Bei der Innenraum Pflege werden in der Regel zunächst alle nicht gebrauchten Gegenstände entfernt.

Dazu gehört auch jede Form von Unrat sowie alle Bestandteile, die einem bei der Autoaufbereitung im Fahrzeug im Weg sein könnten. Auch die Fußmatten, sofern vorhanden, sollten entfernt und außerhalb des Autos gesäubert werden. Bei der Säuberung der Fußmatten ist auf einen ausreichenden Abstand zum Auto zu achten, nicht dass das Auto waschen durch herumfliegenden Schmutz zunichte gemacht wird. Ein Entleeren aller Fächer im Fahrzeug macht ebenfalls Sinn, gerade in den Türfächern sammelt sich gerne eine Menge Schmutz.

Danach geht es dann an die eigentliche Autoaufbereitung im Inneren des Autos. Der grobe Unrat wird mit der Hand entfernt, anschließend sollte das ganze Fahrzeuginnere gründlich mit einem Staubsauger gesäubert werden. Dabei sollten die versteckten Teile, wie zum Beispiel die Flächen unter den hochklappbaren Sitzen, nicht vergessen werden. Ist das erledigt, sind alle Flächen abzuwischen, dazu gehören natürlich vor allem die Fenster. Auch der Dachhimmel sollte dabei nicht vergessen werden. Ist das erledigt, fehlen nur noch einige Pflegemittel und schon ist die Autoaufbereitung im Fahrzeuginneren erledigt.

Die Felgen und Reifen

Die Reinigung der Felgen und der Reifen wird beim Auto waschen oft vernachlässigt. Doch die regelmäßige Pflege dieser Teile ist ein wichtiger Bestandteil der Autoaufbereitung. Nicht nur in Bezug auf die Optik der Bereifung, auch die Sicherheit ist direkt vom einwandfreien Zustand der Räder betroffen. Allerdings geben bei der Reinigung der Reifen und der Felgen einige wichtige Punkte, welche unbedingt beachtet werden sollten. Wenn Du hier einen Fehler machst, kann sich das extrem negativ auf das Fahr- und Bremsverhalten Deines Fahrzeugs auswirken.

So ist beispielsweise dringend darauf zu achten, dass keinerlei Reinigungs- oder Poliermittel auf die Bremsscheiben oder die Bremsbeläge geraten. Diese verlieren sonst erheblich an Bremswirkung, was zu Unfällen führen kann. Auch die Wahl der Reinigungsmittel selbst will wohl überlegt sein. Das falsche oder zu scharfe Reinigungsprodukt kann die Oberflächen der Felgen angreifen (vor allem bei Alu- oder Chromfelgen) oder das Gummi des Reifens schädigen. Besonders bei Schäden an der Reifenoberfläche steigt das Risiko eines Reifenplatzers während der Fahrt.

Du solltest Dich daher immer gründlich informieren, welche Mittel für Deine Felgen und Reifen am besten geeignet sind, bevor Du Dir beim Auto waschen diese Teile vornimmst. Bei herkömmlichen Stahlfelgen ist dieser Punkt weniger dringlich, der Stahl ist wesentlich unempfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen. Doch auch hier kann der falsche Reiniger die Oberfläche schädigen, was zu einer unschönen Rostbildung führen kann.

Das richtige Equipment beim Auto waschen

Wie zuvor schon erwähnt, solltest Du zu allererst die groben Verschmutzungen wie größere Insekten, Blätter etc. von der Karosserie entfernen. Diese beseitigst Du am einfachsten mit einem handelsüblichen Handfeger mit weichen Borsten. Dann mit einem Gartenschlauch die leichten Verschmutzungen wie zum Beispiel Sand und Salz abspritzen. Bei angetrockneten Insekten ist anzuraten, dass Du zuvor einen entsprechenden Insektenlöser aufträgst. Um dabei möglichst effektiv vorzugehen, solltest Du einen Gartenschlauch mit verstellbarer Spritzdüse oder einen Hochdruckreiniger verwenden. Doch bitte Vorsicht, ein zu scharfer Wasserstrahl (wie der des Hochdruckreinigers) kann Schäden am Lack verursachen.

Die Vorwäsche dient vor allem dazu, Schmutz, der beim Waschen den Lack verkratzen könnte, vorab zu entfernen. Mit einem weichen Schwamm und einem entsprechenden Autoshampoo kannst Du dann das Auto einschäumen und somit von oberflächlichen Verunreinigungen säubern. Bitte keinen Topfschwamm oder einen Schwamm mit extra starker Scheuerfläche verwenden, dieser Beanspruchung ist der Lack nicht gewachsen. Die Folge wären matte Stellen und feine Kratzer, welche die Optik des Lacks ruinieren. Auch eine weiche Autowaschbürste, die Du an den Gartenschlauch anschließen kannst, eignet sich hervorragend für die Autowäsche. Um Dir selbst die Arbeit zu erleichtern, ist davon abzuraten, dass Du das Auto nicht in der prallen Sonne einseifst, der Schaum trocknet sonst schnell ein und hinterlässt lästige Flecken.

Achte beim Autoshampoo immer darauf, dass der Reiniger nicht zu aggressiv ist, da sonst die Kunststoff- und Chromteile Schaden nehmen könnten. Auf das Verwenden von einfachen Haushaltsreinigern ist grundsätzlich zu verzichten. Diese sind nicht für die Verwendung auf Autolack konzipiert und können den Lack schädigen. Hast Du das Auto komplett eingeseift und abgewaschen, spritzt Du die Seifenlauge einfach wieder mit dem Wasserstrahl herunter. Sei dabei möglichst gründlich, um spätere Flecken durch Seifenreste zu vermeiden. Um die Trocknung zu beschleunigen und Wasserflecken zu verhindern, kannst Du nun noch das verbliebene Wasser mit einem geeigneten Leder abziehen.

Eine gute Politur gehört zu jeder richtigen Autoaufbereitung

Das richtige Polieren beginnt schon mit den Witterungseinflüssen. Die Politur sollte keines Falls bei großer Hitze oder bei Kälte durchgeführt werden, da sich diese Temperaturen negativ auf das Ergebnis auswirken können. Ideal ist ein lauwarmer, trockener Tag mit viel Schatten.

Nicht nur für die Politur an sich, auch für Dich, der Du die Politur durchführst sind diese milderen Bedingungen sehr angenehm. Solltest Du dennoch im Hochsommer oder im Winter nach dem Auto waschen auch eine Politur planen, empfiehlt sich dafür eine geschlossene Waschanlage oder auch eine geschützte Tiefgarage.

Zur Politur selbst, hier gibt es zwei Dinge, auf die Du hautsächlich achten solltest. Einmal die Politur selbst und die Werkzeuge, welche Du zum Auftragen und anschließenden Polieren verwendest. Die Politur, welche Du für Dein Fahrzeug verwenden möchtest, solltest Du mit Bedacht auswählen.

Auto polieren

Die richtige Politur ist ausschlaggebend…

Zum einen sollte Sie für den Lack auf Deinem Fahrzeug geeignet sein (Art des Lacks, Farbe), zum anderen musst Du entscheiden, welches Ziel Du mit der Politur erreichen willst. Auch der Zustand des Lacks vor der Politur ist wichtig, denn Polieren heißt Abtragen (auch wenn immer wieder die Rede davon ist eine Politur aufzutragen). Daher brauchst Du bei mattem Lack eine gröbere Politur als bei einer tadellosen Lackschicht.

Für das Auftragen der Politur verwendest Du am besten ein sehr weiches Tuch, achte darauf, die Politur gleichmäßig und überall aufzutragen. Achte auch auf die Hinweise auf der Verpackung. Trage die Politur möglichst in gleichmäßigen, kreisenden Bewegungen auf um die ideale Wirkung zu erzielen.

Eine Poliermaschine kann Dir hierbei gute Dienste leisten, vor allem bei größeren Flächen.
Ist die Politur dann eingetrocknet, reibst Du sie mit einem ebenfalls sehr weichen Tuch und etwas Druck von der Oberfläche. Übe erneut kreisförmige Bewegungen dabei aus. Achte darauf, keine Stelle zu übersehen, eine Nachbehandlung durch erneutes Abspülen ist in der Regel nicht erforderlich.

Für Sauberkeit und Gesundheit, die Innenraum Pflege

Im Innenraum eines Fahrzeugs findet sich eine komplett andere Art von Schmutz, als auf den Außenflächen. Zum einen wird durch die Mitfahrer immer wieder Schmutz in das Auto getragen, zum anderen herrscht hier meist eine konstante Feuchtigkeit, die schnell zu einem Nährboden für Keime und Bakterien werden kann. Daher sollte bei der Autoaufbereitung der Innenraum immer besonders penibel bearbeitet werden.

Zunächst ist der grobe Schmutz zu entfernen, dazu macht es Sinn, alle Gegenstände aus der Fahrgastzelle herauszuräumen. Sind Sitzbezüge vorhanden, solltest Du auch diese abziehen und möglichst gleich in die Waschmaschine packen. Ist das Auto leergeräumt, kannst Du es zunächst einmal mit einem geeigneten Staubsauger aussaugen. Grobe Verschmutzungen kannst Du zuvor mit einer groben Bürste lösen. Das Reinigen der Polsterfläche mit einem passenden Dampfreiniger wirkt besonders intensiv gegen Keime und Milben.

Nun sind die glatten Oberflächen dran. Für die Kunststoffflächen solltest Du nur einen dafür bestimmten Reiniger verwenden, sowie ein antistatischen Tuch. Lädt sich die Oberfläche durch das Wischen statisch auf, wird es zu einem regelrechten Staubmagnet und der Schmutz ist schnell wieder da. Die Scheiben, Spiegel und auch das Fenster der Tachoanzeige säuberst Du am besten mit einem guten Glasreiniger. Achte darauf, das keine Schlieren zurückbleiben, da diese in der Nacht zu Blendeffekten führen können.

Beim Auto waschen im Innenraum werden gerne einige Flächen vergessen. Dies ist nicht ungefährlich, da sich dort Keime bilden können, welche besonders für Allergiker gefährlich sind. Dazu gehören die Flächen unter hochklappbaren Sitzen, die Flächen unter dem Fahrer und Beifahrersitz, die Ablagefläche im Fond und der Himmel (die Innenseite des Daches). Auch alle erreichbaren Teile der Lüftung solltest Du intensiv reinigen, vor allem wenn Dein Auto mit einer Klimaanlage ausgestattet ist. Hier mach auch das Einsprühen eines Desinfektionsmittels Sinn.

Ein weiterer Punkt, der beachtet werden sollte, ist das Austrocknen des Autos nach dem Auto waschen. Vor allem wenn im Innenraum mit feuchten Reinigern gearbeitet wurde, solltest Du das Auto für etwa eine Stunde offen stehen lassen, damit die verbliebene Feuchtigkeit entweichen kann.

Auto Innenraum Pflege

insbesondere Raucherautos benötigen eine regelmäßige Innenraumpflege…

Wird in Deinem Auto geraucht?

Raucherauto

Dann ist hier eine regelmäßige Pflege besonders wichtig. Wie auch in einem Wohnraum setzt sich das Nikotin im kompletten Fahrzeuginnenraum fest. Auf den Fenstern setzt sich eine Schicht ab, die ein

uneingeschränktes Sehen nach außen verhindert. Aber auch die Sicht auf die Anzeigen und die Oberfläche einer Navigationsanlage sind vermindert, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden.
Und das schlimmste ist der Geruch, der sich durch das Rauchen festsetzt.

Wer schon mal in einem Auto mitgefahren ist, in dem stark geraucht wird, weiß wovon wir hier reden. Ganz zu schweigen von Asthmatikern, die kaum in so einem Fahrzeug atmen können. Wer sich schon mal ein neues Auto gekauft hat weiß, dass im Angebot immer steht Nichtraucherauto oder Raucherauto.

Der Wert eines Nichtraucherautos ist bis zu 15 Prozent höher als bei einem Raucherauto. Deswegen raten wir bei einem Raucherauto dringend zu regelmäßigem Säubern des Innenraumes. Dieses regelmäßige Säubern mit umweltfreundlichen Putzmitteln, die vielleicht noch nach Zitrone oder ähnlichem duften, nehmen den lästigen Rauchgeruch extrem aus dem Fahrzeug raus und befreien die Oberflächen vom Nikotinpartikeln.

Besonders wichtig – die Reifen und die Felgen

Chrom- und Aluminiumfelgen sind edel und sehr teuer. Umso wichtiger ist die richtige Reinigung und Pflege, damit dieser Wert auch langfristig erhalten bleibt. Hier musst Du sehr darauf achten, den richtigen Reiniger zu verwenden, besonders Aluminium reagiert sehr empfindlich auf ein falsches Reinigungsmittel.

Am besten informierst Du Dich schon vor dem Auto waschen, welcher Reiniger für Deine Felgen am besten geeignet ist, der Hersteller und Fachgeschäfte können Dir hier zuverlässige Informationen geben. Nach dem Säubern kannst Du die Felgen dann noch mit einem passenden Pflegemitten polieren, damit sie auch richtig zur Geltung kommen.

Bei normalen Stahlfelgen musst Du nicht ganz so sehr aufpassen, ein einfaches Seifenwasser erfüllt hier seinen Zweck. Allerdings sollte das Mittel auch hier nicht zu scharf sein, es könnte sonst die Oberflächenstruktur angreifen, was wiederum zu Rost führt. Viele Fahrzeuginhaber reinigen Ihre Felgen auch mit einem Hochdruckreiniger.

Dies ist auch in Ordnung, solange sich kein Reinigungsmittel im Wasser befindet. Bei einem Hochdruckreiniger, der das Wasser gleich mit einem Reiniger vermischt, ist von der Behandlung der Felgen abzuraten. Durch den hohen Druck kann der Reiniger auch auf die Bremsscheiben und Bremsbeläge spritzen, was das Bremsverhalten eine Weile negativ beeinträchtigt.

Die Pflege der Reifen ist dafür relativ einfach, in der Regel genügt das Abspritzen mit einem starken Wasserstrahl. Für die Optik kannst Du noch ein Gummipflegemittel für Reifen auftragen, damit die Pneus auch in einem schönen schwarz glänzen. Bitte auch hier keine scharfen Reiniger verwenden, da diese das Gummi angreifen und die Lebensdauer Deiner Reifen nachteilig beeinflussen.

Felgen waschen

Wichtig! Immer das richtige Reinigungsmittel verwenden…


Unser Fazit

Wie schon erwähnt, sollte man sein Fahrzeug, ob neu oder alt, in regelmäßigen Abständen waschen und gründlich reinigen. Nicht nur kurz mal durch die Waschstraße fahren, auch wenn das eine durchaus schnelle Art ist, das Auto zu waschen. Wichtig sind vor allem die Feinarbeiten wie die Politur des Lacks, die Innenraumpflege und sonstige Dinge, die man gerne mal übersieht und nicht darüber nachdenkt.

Unterm Strich geht es nicht nur darum, dass Du ein schönes und glänzendes Fahrzeug Dein Eigen nennst, Deine Sicherheit und der Werterhalt Deines schönen Autos hängen genau so von der regelmäßigem Autopflege ab. Starker Schmutz und die dadurch verursachten Schäden beeinflussen erheblich die Verkehrssicherheit Deines Fahrzeugs. Schmutzige Scheiben beispielsweise, beeinträchtigen stark Deine Sicht. Wenn nun die Sonne am Tag direkt auf Dein Auto scheint, vor allem aber wenn Du nachts vom Gegenverkehr angestrahlt wirst, führen die Verschmutzungen zu gefährlichen Blendeffekten.

Du kannst durch die Blendung für einige Augenblicke nicht erkennen, was sich auf der Straße vor Dir abspielt, Du fährst praktisch blind! Du bist Dir sicher im klaren, welch gefährliche Situationen daraus entstehen können. Kommt es dann tatsächlich zur Katastrophe, kann es zusätzlich noch passieren, dass der Gutachter Dein Fahrzeug wegen der Verschmutzung der Scheibe bemängelt und Dir bei der Versicherung die Zahlung kürzt.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht hast Du durch eine mangelhafte Autopflege Nachteile. Dazu gehört zum Beispiel der schnellere Wertverlust Deines Wagens. Wird das Auto waschen vernachlässigt, kann der anhaftende Schmutz den Lack und die Kunststoffteile dauerhaft schädigen. Besonders aggressiver Dreck, wie beispielsweise Vogelkot, frisst sich regelrecht in den Lack und alle Kunststoffteile. Dadurch entstehen unschöne Flecken und das Auto verliert an Wert. Auch eine fehlende Politur kann sich hier nachteilig auswirken, das Wasser perlt nicht mehr von Deinem Auto ab und der Lack wird anfälliger gegen Witterungseinflüsse.

Damit nicht genug, auch der Verbrauch Deines Autos steigt bei einer ungenügenden Autopflege. Die Schmutzschicht auf dem Lack beeinflusst die Aerodynamik des Wagens, der Luftwiderstand ist dann nicht mehr optimal. Dadurch steigt der Benzinverbrauch um bis zu 10%. Zusätzlich wirkt sich der Schmutz negativ auf die Kühlung der Fahrzeugs aus, wenn zum Beispiel Blätter nicht regenmäßig aus den Lüftungsschlitzen und dem Kühlergrill entfernt werden. Die Folge sind ein überhitzter Moto, der dadurch an Leistung verliert, und ein erhöhter Ölverbrauch bzw. ein schnellerer Ölverschleiß.

Du siehst also, die richtige Autopflege ist mehr als nur das Auto zu säubern. Wenn Du regelmäßig zum Schwamm und zum Poliertuch greifst, schützt Du damit auch Deine Lieben, die in Deinem Auto mitfahren und Du Du investierst Deine Energie in den Werterhalt Deines Wagens. Dies zahlt sich spätestens dann aus, wenn Du das Auto irgendwann einmal verkaufen willst. Der Erlös eines gepflegten Wagens liegt deutlich über dem eines normalen Gebrauchtwagens. Die Differenz ist dann die Rendite auf Deine investierte Arbeit.

Vor allem aber bedeutet ein schöner gepflegter Wagen einen gewissen Status, den Du mit stolz zeigen kannst. Denn wissenschaftliche Studien haben einwandfrei belegt, das Menschen, welche ein gepflegtes Auto ihr Eigen nennen, erheblich mehr Vertrauen entgegen gebracht wird, als den Haltern einer heruntergekommenen und schmutzigen Karre.